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Emissionen in der Druckproduktion vermeiden und verringern

Die Vermeidung und Verringerung von Emissionen beginnt bei den tatsächlichen Abläufen im Betrieb. Freiwillige Zahlungen an Klimaschutzprojekte ersetzen diese Aufgabe nicht und senken nicht die bei einem Druckauftrag entstandenen Emissionen.

Ansatzpunkte im Betrieb

  • Materialbedarf und Auflage an den tatsächlichen Bedarf anpassen.
  • Energieverbrauch von Maschinen und Gebäuden erfassen und Einsparmöglichkeiten prüfen.
  • Abwärme und Möglichkeiten zur Wärmerückgewinnung untersuchen.
  • Transportwege, Auslastung und Verkehrsmittel vergleichen.
  • Papiere anhand konkreter Eigenschaften und belastbarer Daten auswählen.
  • Abfälle vermeiden und geeignete Stoffströme für eine Wiederverwertung getrennt erfassen.

Welche Maßnahme eine Emissionsverringerung bewirkt und wie groß sie ist, hängt vom Einzelfall ab. Allgemeine Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ ersetzen keinen passenden Nachweis.

Kennzeichnungen richtig einordnen

Prüfen Sie bei einem Siegel, welche Eigenschaften und welcher Teil des Produkts tatsächlich geprüft wurden. Eine Zertifizierung zur Herkunft oder Lieferkette von Holz ist kein Nachweis für eine klimaneutrale Druckproduktion.

Auch im Alltag konkrete Entscheidungen prüfen

Beim Energieverbrauch, bei Mobilität, Ernährung und Konsum gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Emissionsverringerung. Pauschale Einsparquoten lassen sich daraus für einzelne Personen nicht ableiten; dafür sind Ausgangssituation und Vergleichsdaten entscheidend.

Konkrete Maßnahmen statt pauschaler Versprechen

Material-, Energie- und Transportdaten helfen dabei, Einsparmöglichkeiten zu prüfen und tatsächliche Verbesserungen zu belegen.